Benjamin Strasser ist neuer religionspolitischer Sprecher der FDP im Bundestag (PM)

Berlin. Der FDP-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Ravensburg, Benjamin Strasser, ist neuer Sprecher für Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften und Antisemitismusbeauftragter seiner Fraktion. Er wurde bei einer digitalen Fraktionssitzung am Dienstag in das Amt gewählt.

„Als gläubiger Katholik freue ich mich über diese wichtige Aufgabe“, so Strasser. „Die Kirchen und Religionsgemeinschaften leisten einen riesigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land. Gleichzeitig muss das Verhältnis von Staat und Religion immer wieder neu definiert und diskutiert werden. Ich möchte dafür einen lebendigen Dialog zwischen Freien Demokraten und den Glaubensgemeinschaften etablieren.“

Besonders am Herzen liegt Strasser auch der Einsatz gegen antisemitische Hetze und Straftaten: „Viele antisemitische Vorfälle werden von den Betroffenen noch immer nicht gemeldet oder zur Anzeige gebracht. Das zeigen neue Zahlen des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus. Wir müssen leider von einem großen Dunkelfeld ausgehen, in dem sich Antisemitismus weiter verbreitet“, erläutert Strasser. Neben konsequenter Strafverfolgung fordert er ein bundesweit agierendes Melde- und Unterstützungsnetzwerk, an das sich jüdische Bürger vertraulich wenden können. "Die Bundesregierung muss nun aktiv werden und eine dauerhafte Finanzierung eines solchen Netzwerks möglich machen“, fordert Strasser.

Der 33-jährige ist seit vielen Jahren in der Kirchengemeinde seines Heimatorts Berg aktiv und Mitglied des örtlichen Kirchenchors. Weiterhin engagiert er sich in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft für den Austausch zwischen Deutschland und Israel.

 

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