Bundesregierung erwägt keine Kostenbeteiligung von Fußballclubs

NicoLeHe / pixelio.de

Nach dem Urteil des OVG Bremen, dass sich die DFL grundsätzlich an Mehrkosten für Polizeieinsätze bei sogenannten Hochrisikospielen der Bundesliga beteiligen muss, interessierte sich FDP-Innenpolitiker Benjamin Strasser für die Kosten von Bundespolizeieinsätzen im Rahmen von Hochrisikospielen. 

In der Fragestunde des Parlaments fragte er deshalb die Bundesregierung, wie hoch die Einsatzkosten der Bundespolizei in den Jahren 2015-2017 gewesen sind. Für die kommissarische Bundesregierung antwortete der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Dr. Ole Schröder, dass "die Gesamtkosten für Einsätze der Bundespolizei bei Spielen der ersten, zweiten und dritten Bundesliga sowie bei den Regionalligen für die Saison 2015/2016 27,2 Millionen Euro" und "für die Saison 2016/2017 27,7 Millionen Euro" betrugen. Zahlen für die Saison 2017/2018 lägen noch nicht vor, ebenso gebe es keine Differenzierung hinsichtlich sogenannter "Hochrisikospiele", so der Staatssekretär. 

Anlässlich des Bremer Urteils fragte Benjamin Strasser auch, ob die Bundesregierung eine Kostenbeteiligung der DFL erwäge. Die Antwort dazu ist klar: "Die Bundesregierung erwägt derzeit keine Kostenbeteiligung", so Dr. Ole Schröder. 

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