Mit dem Bundestag für ein Jahr in die USA (PM)

Lisa Friedrich und Benjamin Strasser beim Kennenlernen in Weingarten

Landkreis Ravensburg. Für ein Jahr als Austauschschülerin in die Vereinigten Staaten. Ein Traum, der sich für die 16-Jährige Lisa Friedrich aus Wangen im Allgäu bald erfüllt. Die Schülerin des Wangener Rupert-Neß-Gymnasiums wurde vom lokalen FDP-Bundestagsabgeordneten Benjamin Strasser für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) nominiert. Das PPP ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestages sowie des US-Kongresses. Seit 1983 gibt es jedes Jahr Schülerinnen und Schülern sowie jungen Berufstätigen die Möglichkeit, mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages ein Austauschjahr in den USA zu erleben. Zeitgleich sind junge US-Amerikaner für ein Jahr zu Gast in Deutschland.

Mit der Idee eines Austauschjahres in den USA habe sie schon länger gespielt, berichtet Lisa Friedrich beim Kennenlernen mit dem Abgeordneten: „Die Erfahrungen, die man dort sammeln kann, sind einzigartig. Das Jahr in den USA bedeutet für mich, ein ganz anderes Leben kennenzulernen.“ Die Schülerin ist auf vielen Ebenen engagiert. Seit zehn Jahren ist sie Vereinsfußball aktiv, spielt im Orchester des Rupert-Neß-Gymnasiums Klavier und ist an ihrer Schule als Mentorin sowie als Ministrantin in ihrer Kirchengemeinde tätig. Sie ist sicher, dass das Austauschjahr auch für sie persönlich bereichernd sein wird. „Es führt zu mehr Selbstvertrauen, wenn man sich in einem fremden Land, mit einer anderen Sprache zurechtfinden muss. Auch das Leben in einer Gastfamilie wird, denke ich, sehr prägend sein“, sagt Friedrich.

„Mit Lisa Friedrich habe ich mich für eine motivierte und engagierte Kandidatin entschieden, die sich in ihrem Leben auch schon einigen Herausforderungen stellen musste“, findet Strasser. „Diese Kombination hat mich überzeugt. Ich bin sicher, dass das Austauschjahr in den USA einen großen Einfluss auf sie haben wird.“ Für den FDP-Politiker ist der interkulturelle Aspekt des Stipendiums besonders wichtig. „Wir erleben leider wachsende Spannungen auf internationaler Ebene, aber auch Schwierigkeiten im Umgang mit Menschen aus anderen Hintergründen bei uns im Inland. Oft werden dabei auch antiamerikanische Vorurteile geschürt.“ Austauschprogramme können durch reale Erfahrungen beitragen, möglichen Ressentiments schon früh den Nährboden zu entziehen. „Ich bin um jede Schülerin und jeden Schüler froh, der die Chance kriegt, mit einem Austauschjahr Eindrücke in anderen Ländern und von anderen Kulturen zu gewinnen“, so Strasser.

 

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#wahlkreis #bildung #ppp

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