Rechtsextremismus - die unterschätzte Gefahr

Benjamin Strasser bei den Jungen Liberalen in Heidelberg

Über rechtsextreme Strukturen in Deutschland hat Benjamin Strasser auf Einladung der Jungen Liberalen in Heidelberg vorgetragen. Die Veranstaltung fand im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour statt.

"Wir haben seit den Jahrzehnten in Deutschland ein Problem mit rechtem Terror", sagt der Ravensburger FDP-Bundestagsabgeordnete und warnt davor dieses Problem zu unterschätzen: "Bis heute gilt das rechtsextreme Oktoberfestattentat im Jahr 1980 als der schwerste Anschlag, den die Bundesrepublik erleben musste. Seit der Selbstenttarnung des NSU wurden mehrere andere rechtsterroristische Gruppen in Deutschland ausgehoben, die Anschläge geplant haben."

Für den FDP-Innenpolitiker sei deshalb auch der Fall Lübcke keine Zäsur, wie beispielsweise Bundesinnenminister Horst Seehofer diesen bezeichnet hatte. "Er war eine logische Konsequenz dessen, was in den vergangenen Jahrzehnten in unserem Land passiert ist. Seit 1990 wurden 169 Menschen von Rechtsextremen ermordet, von Linksextremen im gleichen Zeitraum vier", sagt Strasser. 

Deutschland brauche dringend ein Gesamtkonzept gegen Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus, meint Strasser. "Die FDP-Bundestagsfraktion hat deshalb noch vor der Sommerpause erste Eckpunkte in einem Beschluss festgehalten." 

 

 

 

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Hinweis:

Wenn auch Sie Benjamin Strasser für einen Vortrag einladen wollen, wenden Sie sich gerne an das Berliner Abgeordnetenbüro unter (030) 227 78419 oder per E-Mail an benjamin.strasser[at]bundestag.de.

 

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