Rettern über die Schulter geschaut

ILS-Fachbereichsleiter Jörg Pfeiffer (DRK) und Benjamin Strasser MdB (von rechts)

365 Tage im Jahr, 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle (ILS) Bodensee-Oberschwaben erreichbar und koordinieren die Rettungseinsätze der Region. Über ihre Arbeit in Ravensburg hat sich der regionale Bundestagsabgeordnete Benjamin Strasser informiert. 

Mehrere Disponenten nehmen in der Leitstelle, die durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) betrieben wird, die Anrufe über den Notruf 112 entgegen. Sie hören die Meldung und entscheiden je nach Unfall- oder Krankheitsbild, welches Rettungsmittel zum Einsatz kommt. Das Wohl des Patienten steht hierbei an erster Stelle. Sofern es der Zustand des Patienten erfordert, wird ein Notarzt eingesetzt. 34 solcher Leitstellen (Rettungsdienstbereiche) gibt es in Baden-Württemberg, deren Zuständigkeitsbereiche sich überwiegend mit den politischen Kreisgrenzen decken. Die ILS Bodensee-Oberschwaben ist für die Landkreise Sigmaringen, Ravensburg und den Bodenseekreis zuständig. 

Finanziert wird der Rettungsdienst überwiegend aus Benutzungsentgelten, die von Krankenversicherungen und den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern vereinbart werden. In der Notfallrettung gewährt das Land Baden-Württemberg Zuschüsse zum Bau von Rettungswachen und für die Beschaffung von Rettungsmitteln mit dem Ziel, die Benutzungsentgelte sozial tragbar zu gestalten.

Mit dem Fachbereichsleiter der ILS, Jörg Pfeiffer, sprach der FDP-Abgeordnete über die Notfallsanitäterausbildung im Rettungsdienst sowie die regionale Umsetzung des Digitalfunk BOS. Strasser zeigte sich beeindruckt von der Arbeit in der Leitstelle. "Hinter den vielen Einsatzkräften vor Ort stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Leitstellen, ohne die der hervorragende Rettungsdienst in der Region nicht funktionieren würde. Mit viel Empathie und Professionalität wird schon vom Notruf an, Hilfe geleistet", sagt Strasser. 

 

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