Strasser: CDU soll Ministerien bei der Elektrifizierung Beine machen

Bild: Didgeman / pixabay

Im Bundeshaushalt für das Jahr 2019 sind gerade einmal fünf Millionen Euro für die Elektrifizierung von Bahnstrecken vorgesehen. Da dieser Betrag nur für etwa drei Kilometer Schiene ausreicht, geraten auch die dringend notwendigen Elektrifizierungsvorhaben in Oberschwaben und der Bodenseeregion ins Ungewisse. Noch immer können auf der Zollernalbbahn oder der Bodenseegürtelbahn nur Dieselloks fahren. Das ist nicht nur ökonomisch ineffizient und umweltschädlich, sondern wird spätestens mit der Eröffnung des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs auch zu einem schwerwiegenden Mobilitätsproblem. In diesen dürften die Dieselloks dann gar nicht mehr einfahren, Züge müssten also vorher die Loks wechseln.

Der Ravensburger FDP-Bundestagsabgeordnete Benjamin Strasser fordert in dieser Frage ein Ende des Kompetenzgerangels zwischen Bund und Ländern. Vor allem die CDU-Abgeordneten stünden jetzt in der Pflicht, die Elektrifizierung zur Priorität zu machen: "Seit Jahren versprechen die direkt gewählten CDU-Abgeordneten Fortschritt bei der Infrastruktur in unserer Region. Bei wichtigen Fragen wie dem Breitbandausbau oder in diesem Beispiel bei der Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn tut sich aber nichts, obwohl die CDU in Land und Bund regiert. Die Union muss den Ministerien in solchen Zukunftsfragen endlich Beine machen."

 

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#Wahlkreis #Infrastruktur #Elektrifizierung

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