Strasser im Gespräch: Herausforderungen der DSGVO


In Deutschland tritt am 25. Mai 2018 die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union in Kraft. Die Verordnung ersetzt eine Richtlinie aus dem Jahr 1995. Ziel der Maßnahme ist es, ein europaweit einheitliches Datenschutzrecht zu schaffen und die Daten der Bürgerinnen und Bürger vor dem Einfluss großer Konzerne besser zu schützen. Die Freien Demokraten unterstützen viele der Ziele der Verordnung - beispielsweise das "Recht auf Vergessen werden" und eine Verbesserung der Datensouveränität.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen werden allerdings vor große Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung gestellt - umso mehr da bei Verstößen teils empfindliche Geldstrafen drohen. Auf Einladung des Wirtschaftsrats der CDU durfte der oberschwäbische Bundestagsabgeordnete Benjamin Strasser hierzu bei einem Politischen Mittagstisch in Ravensburg referieren. Die FDP-Fraktion kritisiert vor allem die überobligatorische Umsetzung der Verordnung durch die Bundesregierung, fehlende rechtliche Konkretisierungen der Normen und eine mangelnde Unterstützung der Unternehmen durch die Politik. Strasser möchte sich deshalb im Deutschen Bundestag für zeitnahe Nachbesserungen einsetzen.

#Wahlkreis #Wirtschaft #Datenschutz

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