Strasser: Mehr Tempo bei der Digitalisierung unserer Schulen!

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Schnelle Internetverbindungen werden immer wieder als Kernziel der CDU/SPD-Bundesregierung und der Grünen/CDU-Landesregierung genannt. In der Realität zeigt sich aber ein ganz anderes Bild. Beispielhaft zeigt das eine parlamentarische Anfrage des Ravensburger FDP-Bundestagsabgeordneten Benjamin Strasser zur Breitbandversorgung an öffentlichen Schulen.

In Baden-Württemberg stuft die Bundesregierung gemäß einer aktuellen Erhebung 27,4% der Schulen als "unterversorgt" ein. Über ein Viertel der Schulen im Ländle verfügen dementsprechend über eine Internetgeschwindigkeit unter 30 Mbit/s, bei den Grundschulen ist es schon beinahe ein Drittel. Aktuelle Bemühungen, die Internetversorgung an den betroffenen Schulen zu verbessern halten sich dabei von Seiten der Großen Koalition im Bund oder der grün/schwarzen Landesregierung ebenfalls in Grenzen. Von den 4843 Schulen in Baden-Württemberg sind gerade einmal 127 Teil der bundesweiten Offensive "Digitales Klassenzimmer" und können Fördermitteln zur Errichtung einer direkten Glasfaserverbindung profitieren.

Angesichts dieser Zahlen sieht Strasser umfassenden Nachholbedarf bei der Landesregierung: „Über ein Viertel aller Schulen in Baden-Württemberg sind vom schnellen Internet abgehängt. An 1327 Schulen in Baden-Württemberg ist damit die Umsetzung von digitalen Unterrichtskonzepten schon von den technischen Voraussetzungen nahezu unmöglich. Das ist ein echtes Armutszeugnis für unser Bundesland. Es wird Zeit, dass die baden-württembergische Landesregierung hier mehr Tempo macht, statt alle Kraft darauf zu verwenden, die notwendige und auch für den Südwesten hilfreiche Grundgesetzänderung im Bereich der Bildungspolitik zu blockieren.“

 

 

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